Ist das Kunst? Oder…

Das klärt der Kunsthistoriker und Stand-up Comedian Jakob Schwerdtfeger auf der Bühne und in seinem Buch Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist Kunst.

Und das sind keine trockenen Abhandlungen, sondern Geschichten, denen man verblüfft zuhört und die man bei der nächsten Party wiedergeben kann. Warum also ist die Mona Lisa so berühmt und Marcel Duchamps Fountain Kunst? Was hat Dali mit Camembert zu tun und die drängenste Frage: Kann ich das auch?

Die Antwort auf die letzte Frage: Ja, wenn etwas Neues entsteht. Das zeigt Marcel Duchamps signiertes Pissoir. Eine Revolution, denn Duchamps musste das Werk nicht selbst herstellen – die Idee allein zählte jetzt mehr als handwerkliches Können. Zum Glück kam keine Putzfrau und hat die Signatur weggewischt oder ein Hausmeister, der Joseph Beuys Fettecke entsorgte, weil es unglaublich stank.

Und wusstet ihr, das Kim Kardashian aus Versehen geholfen hat einen Kunstraub aufzuklären. Ob Kunst teuer wird liegt tatsächlich nicht nur im Auge des Betrachters, sondern auch an der Inszenierung.

Fazit

Ein Buch für Kunstkenner und Kunstneulinge. Lustig und runtergebrochen erzählt und es gibt auch den ein oder anderen Aha-Effekt. Kunst kann unser Leben besser machen, schreibt Schwerdtfeger. Und Schwerdtfeger trägt seinen Teil dazu bei, allen Kunst näher zu bringen.

Jakob Schwerdtfeger: Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist Kunst, 256 Seiten, dtv, 22 Euro, ISBN 978-3-423-28375-5

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