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Spannende Reise durch die Antike

In „Pompeji – Die größte Tragödie der Antike“ erzählt uns der italienische Fernsehmoderator Alberto Angela von den drei letzten Tagen Pompejis. Angela ist ursprünglich Paläontologe und war bei verschiedenen Grabungen in Pompeji dabei.

Wissenschaft besteht aber oft nur aus trockenen Fakten. In „Pompeji“ aber rekonstruiert Alberto Angela anhand von 7 Überlebenden die letzten Stunden vor dem Vulkanausbruch. Wir sind mit ihnen unterwegs auf vollen Straßen, kaufen in kleinen Läden ein und sehen uns in prachtvollen Villen und Gärten um. Eine dieser Villen gehört der reichen Witwe Rectina – hier feiert sie ein rauschendes Fest, das der Vulkanausbruch abrupt beendet.

Und so ganz nebenbei bringt uns der Autor auf den neusten Stand der archäologischen Forschung. Und so einiges hat mich echt überrascht. Zum Beispiel war der Vesuv in der Antike gar nicht als Vulkan zu erkennen. Er war ein kleiner, flacher, fruchtbarer Hügel. Der Berg mit dem heute sichtbaren Krater hat sich erst viel später gebildet.

Und wir erfahren viel über das Alltagsleben am Golf von Neapolis vor 2000 Jahren. Wusstet ihr, dass Vollkornbrot nur von Sklaven und den Armen gegessen wurde? Die Reichen wollten sich nicht mit dieser „minderen“ Qualität abgeben.

Fazit:

„Pompeji“ von Alberto Angela ist eine spannende Reise durch die Antike. Detailliert und leidenschaftlich erleben wir die Tragödie von Pompeji durch die Augen von einigen wenigen Überlebenden und lernen auch noch jede Menge dabei.

Alberto Angela: „Pompeji“, 512 Seiten, Goldmann, 26 Euro, ISBN 978-3442314270

 

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