Ich tauche ein in die Welt von „Clean Eating“. Das Buch von Hannah Frey ist da. Ich finde den Ausdruck „Clean Eating“ auf der einen Seite etwas albern, auf der anderen sagt er uns klar, dass wir wieder lernen sollten, wie Oma gekocht hat.
Clean Eating, was ist das?
- selbst kochen
- aus regionalen, saisonalen Bio-Lebensmitteln
- ohne Konservierungsstoffe
Die so genannten Superfoods gehören auch dazu – die möchte ich aber ausklammern, denn Gojibeeren, Match und Chiasamen sind sicherlich nicht regional! Die Wirkung von Superfoods ist sowieso umstritten – Heidelbeeren ziehen locker an Gojibeeren vorbei.
Zum zweiten Mal begegnet mit die Rosinen-Achtsamkeitsprüfung. Googelt das mal! Es soll die Achtsamkeit für Lebensmittel stärker in den Vordergrund rücken. Eine Rosine wird dabei betrachtet und genauestens untersucht. Wie sieht sie aus? Wie fühlt sie sich an? Wie hört sie sich an, wenn man sie zwischen den Fingern quetscht? Wie riecht sie? Und: Wie schmeckt die kleine Rosine? Das Ganze kann man auch mit einer Tomate oder einer Erdbeere machen… beim Quetschen zwischen den Fingern ist die Sauerei nur größer.
Die Rezepte im Buch sind ansprechend und mit wenigen Lebensmitteln zu händeln – ich werd mir heute noch eine kleine Einkaufsliste für Montag schreiben.
Über das Essen habe ich heute nicht nachgedacht, es gab genug Ablenkung:
- der leicht abgeänderte große Kaffee
- Nudeln aus roten Linsen (die sind aber auch lecker) mit 2 Eiern überbacken
- Sushi am Abend
Vielleicht ein bisschen viele Kohlenhydrate – aber ich bereue nichts – noch geht es ja ausschließlich um Zuckerfrei 😀
Chiasamen sind zwar nicht regional, aber geben zum Beispiel dem Müsli eine knusprige Note und machen satt, weil sie im Magen aufgehen. Kann ich dir empfehlen mal zu versuchen.
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