Gefährlicher Pfad in den Bergen

Im kleinen Touristenort Cutter’s Pass verschwinden in unregelmäßigen Abständen Touristen auf einem Pfad in die Berge. Sieben sind es schon und die Bewohner des Örtchens schweigen, mehr noch, sie stellen noch nicht mal Vermutungen an, was denn mit den Besuchern passiert sein könnte.

Im Hotel Passage Inn taucht eines Tages Trey West auf, er ist der Bruder des letzten Vermissten. Er ist hier, um Abschied zu nehmen, aber auch, um Antworten zu finden, was mit seinem Bruder passiert ist, denn eine Leiche, hat man nie gefunden.

In eben diesem Hotel arbeitet Abby, sie ist seit 10 Jahren in Cutter’s Pass, aber so richtig in die Gemeinschaft von Cutter’s Pass ist sie nicht integriert, wie viele andere, die hier nicht geboren wurden. Abby wird in die Nachforschungen von Trey verwickelt und plötzlich erscheint alles in einem anderen Licht. Was wissen die Bewohner von Cutter’s Pass? Gibt es vielleicht doch einen Zusammenhang zwischen den Vermisstenfällen? Oder ist doch alles nur Zufall? Und was hat es mit diesem ominösen Schweigen zu tun?

Fazit

Ich mag die Thriller von Megan Miranda, sie sind hintergründig und man kann nicht so schnell hinter die Kulissen gucken. So auch bei Der Pfad, bei einem wichtigen Turn. Allerdings kam mir der sehr unsinnig vor. Wer ein bisschen aufpasst, der stellt relativ schnell die richtigen Schlussfolgerungen, wobei die Geschichte sehr langsam vorankommt. Dennoch ein passabler Thriller für alles, die etwas gediegener mögen.

Megan Miranda: Der Pfad, aus dem Amerikanischen von Melike Karamustafa, 384 Seiten, Pinguin, 16 Euro, ISBN 978-3-328-10908-2

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