Und was macht man da? Klar, seinen eigenen Mord aufklären. Diesen ungewöhnlichen Plot könnt ihr im neuen Thriller von Holly Jackson Not Quite Dead Yet lesen. Es ist ihr erster Thriller nach der A good girl’s guide to murder-Trilogie.

Es ist Halloween. Der kleine Ort Woodstock, Vermont feiert. Zurück zu Hause wird die 27jährige Jet Mason von einem Unbekannten mit einem Hammer angegriffen. Sie überlebt knapp, erfährt aber im Krankenhaus, dass sie in 7 Tagen an einem Aneurysma sterben wird, das sich als Folge des Angriffs gebildet hat.
Sie beschließt mit ihrem Freund Billy ihren eignen Mord aufzuklären – und kommt dem Mörder Schritt für Schritt auf die Spur. Wird sie es schaffen – die Zeit läuft davon und Jet wird von Tag zu Tag schwächer. Wer hatte ein Motiv? Ihr Exfreund, der seit dem Angriff verschwunden ist? Ihr Bruder, der sich um seine Zukunft betrogen fühlt, dessen Frau, die ein Geheimnis hüten will…
Fazit
Die Idee den eigenen Mord aufklären zu wollen, finde ich großartig. Vor allem: Jet hat nichts mehr zu verlieren und kann auch mal Ängste und Gesetze außen vorlassen. Sie ermittelt sehr effizient, und alle wissen wie es für sie ausgehen wird. Nach meinem Geschmack ein Thriller mit angezogener Handbremse: also, wer es nicht ganz so heftig mag, der ist hier ganz richtig.
Holly Jackson: Not quite dead yet, aus dem Englischen von Rainer Schumacher, 480 Seiten, Lübbe, ISBN 978-3-7577-0124-6