Davon hatte ich eine ganz andere Vorstellung. Irgendwie hat sich mir der Eindruck vermittelt, dass das Kalendermädchen 24 Türen öffnen muss, hinter jeder Tür ein Horror. Ja, war auch irgendwie so, wird aber nicht genau beschrieben.
Das Buch handelt von der Psychologieprofessorin Olivia Rauch, die versucht ihre Adoptivtochter zu retten. Denn Alma braucht dringend eine Stammzellenspende.

Eine schwindend geringe Möglichkeit könnten die leiblichen Eltern sein, doch die werden gehütet wie ein Staatsgeheimnis.
Olivia macht sich selbst auf die Suche mit Hilfe ihres Doktoranden Elias, mit unlauteren Mitteln, aber effektiv. Und jemand scheint es auf die beiden abgesehen zu haben, als sie der Wahrheit näher kommen: dem Kalendermädchen.
11 Jahre zuvor mietet Valentina ein verlassendes Waldhaus in Bayern. Bei der Polizei geht hier am 20. Dezember ein Notruf ein. Die Polizisten erwartet ein gruseliges Bild und 24 „Türchen“.
Ein weiterer Rückblick – vor 21 Jahren – ein Internat für „schwierige“ Kinder, hier beginnt alles.
Fazit
Ein schöner Thriller, super zu lesen und immer wieder ein Überraschungsmoment. Ich fand allerdings den Trailer irreführend und habe eben was ganz anderes erwartet, als ich bekommen habe. Die Randgeschichten um Julian, Olivias Mann, hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht, auch die wiederkehrende Gefühlslage Olivias, die Angst um ihre Tochter hat, war irgendwann anstrengend. Insgesamt hats aber mal wieder Spaß gemacht!
Sebastian Fitzek: Das Kalendermädchen, 400 Seiten, Droemer, 25 Euro, ISBN 978-3-426-28174-1