Di Bernardo heißt auch Band 3 der Serie rund um den Commissario aus Rom, der zusammen mit Ispettore Roberto Del Pino in der Welt der Musik ermittelt.

Neben der Basilica di San Giovanni in Laterano wird Di Bernardo zu einem Doppelmord gerufen. Die Opfer: Ein bekannter römischer Komponist und eine junge Frau, die niemand zu kennen scheint. Sie liegt erschossen nur wenige Meter neben der Leiche des Komponisten, der durch einen spitzen Gegenstand, der in seinem Hals eingedrungen ist, starb. In seiner Hand: eine Pistole.
Di Bernardo und sein Team habe eine Menge zu tun, denn es gibt mehr als nur einen Verdächtigen und so viele Fragen. Wer ist die junge Frau? Standen die beiden Opfer irgendwie miteinander in Verbindung? Wenn ja, war Eifersucht im Spiel? Dann hätten die Freundin und die Ex-Frau des Komponisten ein Motiv. Als dann die Identität der jungen Frau geklärt ist, wird der Kreis der Verdächtigen noch größer. Die Rumänin Livia war als Lehrling in einer Bogenbau-Werkstatt angestellt. Geigenbögen werden auch heute noch aus wertvollem brasilianischen Fernambuk hergestellt… und das bringt die Holzmaffia ist Spiel.
Fazit
Die Ermittlungen laufen Schlag auf Schlag – immer begleitet mit der passenden Musik. Di Bernardo und sein Team leisten Seite für Seite beste Ermittlungsarbeit. Und wir tappen genauso im Dunkeln. Jede/r könnte ein Motiv haben und so schließen Di Bernardo und Del Pino nach und nach die Verdächtigen aus. Die Geschichte entwickelt einen ungeahnten Sog und mit dem Ende, hat wohl niemand gerechtet. Dennoch bleibt eine Frage offen, die ich gerne geklärt hätte (ich möchte nicht zu viel spoilern). Es wäre schön zu wissen, dass Di Bernardo sich im Band 4 um die Holzmaffia kümmern würde und einen Cold Case aufklärt.
Natasha Korsakova: Di Bernardo, Septime suspense, 264 Seiten, 24 Euro, ISBN 978-3991200246