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Dubai – 9 Stunden

Zurück in Dubai! Es führt kein Weg an einem Taxi vorbei, das vom Cruise Terminal schon allein fürs Einsteigen 25 AED nimmt, zurück aus der Stadt sind es nur noch 6 🙂 Mit dem Taxi erreicht man schnell die nächste Metro-Station „Al Jafiliya“, Nol-Card scannen und los Richtung „UAE Exchange“.

Unser erster Stop heute sollte die Palm Jumeirah sein mit dem Atlantis an der Spitze. An der Station „Dubai Marina“ steigt man dann in die Tram um, um von dort in die Monorail einzusteigen.

Wenn man Bargeld dabei hat! (…und das hatten wir nicht) Der Ticketschalter akzeptiert keine Nol-Card, keine Kreditkarte, keine Euro, nur AED! 30 kostet ein Ticket inkl. Rückfahrt. Arrrgggg!!!

Also wieder zurück mit der Tram, in die Metro und zur Dubai Mall direkt am Burj Khalifa. Die Tickets für den Burj und das Aquarium haben wir bereits zu Hause online gekauft: https://www.getyourguide.de.

Das Aquarium – inkl. der Haie – kann man zwar von außen über 3 Etagen bewundern – aber durch den Tunnel zu laufen, ist jeden Euro wert.

In der zweiten Etage gehts dann weiter, der Underwater Zoo – in einem eher unscheinbaren Becken liegen 2 riesige Krokodile!

Und die hier gibts auch:

Die Dubai Mall ist riesig! Zur Zeit die größte der Welt. Natürlich! Ich weiß nicht, wie viele Kilometer wir allein nur dort zurückgelegt haben – über den Tag waren es 14 km. Unzählige Geschäfte, Luxus neben Normalomarken. Und überall gibt es was zu entdecken: das Model eines neues Viertels, das sich gerade im Bau befindet, den Dubai Ice Rink, den Wasserfall…

Der Slot für den 125ten Stock des Burj Khalifa hatten wir um 21 Uhr… mit vielen anderen 🙂

Auch von hier oben kann man die Dubai Fountain sehen:

Ein super Platz ist aber auch der die Terrasse des Apple-Store in der Mall oder auch direkt vor dem Wasserbecken – Platz ist da auf jeden Fall.

Ps: Heute kommen wir auf insgesamt 0 Kugeln Eis! Aber 2 Donuts!

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Abu Dhabi – 7 Stunden

Hop on – hop off! Wie bequem sind doch die Big Bus-Touren.

Unser erster Stop nach dem World Trade Center Souk: das Heritage Village. So eine Art Freiluft-Museum mit Beduinenzelt, nachgebauten archäologischen Stätten und Kunsthandwerk – natürlich auch Souvenirshops.

Und: einem kleinen Strand mit traditionellen Booten:

Der Big Bus fährt dann auch wieder zur Marina Mall, von der ich gestern schon kurz erzählt habe – das Riesenrad hat natürlich immer noch eine tolle Aussicht auf Abu Dhabi, auch bei Tag.

Auf dem Weg zum Palace Hotel liegt das Founder’s Memorial (rechts im Bild).

Im Palace Hotel hat die Königsfamilie sogar einen separaten Eingang und die besten Suiten sind natürlich für sie reserviert. Die Präsidentensuite kann man buchen – für 15.000 Euro die Nacht. Das haben schon Elton John, Jon Bon Jovi und auch die Obamas gemacht.

Wer Sheikh Zayed die Ehre erweisen will, besucht sein Museum. Hier sind eine ganze Menge persönliche Gegenstände – auch sein alter, blauer Lieblingsmercedes – ausgestellt.

Abu Dhabi versteht sich als multikulturelle Stadt der Moderne und dazu gehört auch Kunst zu fördern. Moderne Kunst und ein nettes Künstler-Café gibts im Etihad Museum.

Ein absolutes Hightlight in Abu Dhabi ist die Sheikh Zayes Moschee. Die drittgrößte Moschee der Welt, die von überall aus der Stadt zu sehen ist.

Mein persönliches Highlight in Abu Dhabi ist allerdings der Louvre. Vor einem Jahr eröffnet mit einer sensationellen Architektur und Exponaten aus allen Epochen und Ländern.

Und das gibt es zu sehen:

Ja, ich musste natürlich erst in die Antikensammlung! Athene neben Augustus, Hadrian, Faustina Minor und Konstanin I.

Wer kennt sich mit den Gemälden aus?

12 Räume stehen der Ausstellung zur Verfügung. Es geht von der vorgeschichtlichen zur zeitgenössischen Kunst:

Die ersten Dörfer, die ersten großen Machthaber, Zivilisation und Imperien, Universalreligionen, die Handelsrouten Asiens, vom Mittelmeer zum Atlantik, die Welt im Blick, prunkvolles Leben bei Hofe, eine neue Lebenskunst, eine moderne Welt?, die Moderne in Frage gestellt und eine globale Bühne.

Ein ungewöhnlicher Aufbau, aber sensationell gemacht. Jedes einzelne Exponat ist gut in Szene gesetzt und fügt sich ins Ganze.

Und das in einem ebenso ungewöhlichen, wie schönen Gebäude:

So geht ein perfekter Tag zu Ende…

PS: heute nur insgesamt 3 Kugeln Eis

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Abu Dhabi – 4 Stunden

In Abu Dhabi wartet das Highlight unser Reise – der Louvre, gerade mal vor einem Jahr eröffnet… aber alles der Reihe nach 😀

Wir sind am frühen Abend angekommen. Mit dem Taxi kommt man für wenig Geld (10 Euro) vom Cruise Terminal zur Marina Mall.

Das Einkaufscenter liegt auf einer kleinen Insel und hier bekommt man alles: von Louis Vuitton bis H&M. Außerdem gibts noch ein Mammut zu bestaunen

ein Kino und ein riesiges Trampolin-Areal.

Demnächst öffnet auch der Marina Tower mit einer Rundumsicht über Abu Dhabi. Im Moment bietet das nur das klimatisierte Riesenrad vor der Mall.

Aber auch vom kleinen Jachthafen aus, lassen sich tolle Fotos machen.

Für das Taxi zurück war die Schlange unfassbar lang…

…denn zur Zeit findet hier die Formel 1 statt und Taxis sind rar. Aber auch mal außergewöhnlich:

Das allerdings war nur eine Promotiontour. Für jeden der will frei bis zum Palace Hotel. Von dort aus heißt es dann auf ein normales Taxi warten.

Die Straßen und viele Hochhäuser sind mit bunten, glitzernden Lichtern geschmückt. Fast wie Weihnachten – nur krasser 🙂 Am 2. Dezember ist Nationalfeiertag der VAE (47 Jahre) und der wird groß an der Corniche (der Promenade) gefeiert.

PS: insgesamt kommen wir heute auf 12 Kugeln Eis!

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Manama – 6 Stunden

„Don’t be to excited!“ Die Worte von René, der in Bahrain lebt und arbeitet. Und ja, das trifft es gut.

Bahrain ist ein kleiner Inselstaat, im Grunde braucht man rund 3 Stunden, um den Großteil gesehen zu haben. Aber auch hier geht alles nur mit dem Auto: Stau, Stau und der nächste Stau.

Immer wieder könnt ihr Felder entdecken, auf denen Öl gefördert wird. Bahrain heißt „2 Wasser“: von Meerwasser umspült und gleichzeitig mit Grundwasser versorgt. Im Meer gibt es Süßwasserquellen und besonders geschickte Taucher können hier Flaschen mit Trinkwasser abfüllen – das wäre mal ein Abenteuer für Touris!

Ausflugsmöglichkeiten bieten zahlreiche Museen (Militär-Museum, National-Museum, Erste Ölquelle), Dromedarfarmen im Süden und natürlich die Formel 1 Strecke, der Bahrain International Circuit.

5,4 km 2004 mitten in die Wüste gebaut, heute rücken die Häuser immer näher.

Die Strecke kann in der Formel 1 freien Zeit für Rennen mit seinem eigenen Lamborghini/ Ferrari/ McLaren gemietet werden 🤪

Und dann nix wie ab auf die Strecke:

Ps: wir kommen heute auf 11 Kugeln Eis

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Doha – 8 Stunden

…die mal voll nicht gereicht haben!

Heute war ich ein bisschen cleverer und habe Carlos ein weißes T-shirt tragen lassen. Ich bin gestern in Dubai aufgefallen wie ein bunter Hund – ich hab zwar gemerkt, dass etwas nicht stimmt (ich wurde mehrfach schräg angeschaut), hab auch geguckt, ob das T-shirt richtig sitzt – aber manchmal steht man/ frau einfach auf dem Schlauch 🙂 (wers nicht weiß: weiß ist den Herren vorbehalten).

Also gings heute in hellblau los – am Himmel und als Bluse – mit einer traditionellen Dhaufahrt entlang der Stadt. Dhau, das sind alte Holzschiffe für den Handel, heute aber auch eine beliebte Touri-Attraktion.

2 Stunden geht die Fahrt – entlang an den Hochhäusern der Westbank.

Und es geht sogar ein Stück zu „The Pearl“, dem aufgeschütteten Wohngebiet.

Firmen haben hier ganze Hochhäuser für ihre Angestellten gemietet – manche kaufen aber auch ein Appartement, das geht seit den „Dancing Towers“. Sündhaft teuer und nach 99 Jahren muss die Fläche zurückgegeben werden… das gilt auch für Janet Jackson. Aber hier entwickelt sich alles so schnell, wen kümmerts, was in 99 Jahren ist…

Der Dhau-Hafen liegt direkt am Eingang zur Banana Island – hier wohnen nicht die Minions, hier machen die superreichen Urlaub. Eine Insel mit 5 Sterne Wellness-Hotel, Golf- und Tennisplatz. Sicherlich auch mit einem Helilandeplatz.

Schräg gegenüber ein tolles Fotomotiv:

Die Auster – bis in die 20er Jahre hat Katar von der Perlentaucherei gelebt. Links davon befindet sich das Museum für Islamische Kunst vom Mittelalter bis heute.

Die Ausstellung ist luftig arrangiert und wechselt oft.

Von der Auster ist es auch nicht weit zum Souq Waqif. Sucht die Unterführung – rechts – denn über die Straße zu kommen nimmt ein halbes Leben in Anspruch. Die Wartezeiten an der Fußgänger-Ampel kommen einem Loriot-Sketch gleich! Im Souq gibt es alles: von Restaurants über Gewürze bis hin zu Teppichen, ausgestopften Tieren und auch einen kleinen Vogelmarkt. Ab ca. 13 Uhr schließen viele der Geschäfte und machen zu kühlerer Stunde wieder auf – aber es gibt trotzdem noch genug zu sehen und zu entdecken. Seit neustem gibts auch 3 Sterne-Hotels im Souq – der Strand von Banana Island steht für die Gäste zur freien Verfügung.

Der Souq ist gut vor der Sonne geschützt. Für uns aber war die Zeit zu knapp und der Souq zu groß – wer nicht aufpasst, verläuft sich schnell. Ich hätte zu gerne das Falkenkrankenhaus und die Polizeidromedare besucht, die hier untergebracht sind, aber wir hatten noch ein Date mit dem „Culture Village“, zwischen den Sanddünen und dem Meer. Hier gibts Kunst, eine unglaubliche Architektur und ein riesiges Amphitheater, die (kleine) blaue Moschee und eine Mall entsteht.

So wird man mit den Tauben in Doha fertig:

Ein riesiges Taubenhaus – hier werden sie gefüttert und dann lassen sie dort auch ihr Geschäft – klar, die Taubenhäuser werden auch gereinigt 😉

In Doha wird gerade eine U-Bahn gebaut – natürlich für die Fußball WM 2022. Der erste Abschnitt soll in diesem Jahr noch eröffnet werden – zur Zeit aber fährt man in Doha Auto. Achtung bei Taxis: nur Bares ist Wahres, in Katar Rial!

„The Pearl“ besteht im Moment noch aus 3 Vierteln: dem Porto Arabia, dem italienischen und dem spanischen Viertel. Nobelmarken – hier kann man schnell mal nach Feierabend einen Ferrari kaufen – reihen sich aneinander und dazwischen immer mal wieder Restaurants mit normalen Preisen. Die lohnen sich besonders, wenn man einen Tisch mit Ausblick auf den Jachthafen ergattern kann.

Den Abend haben wir dann in der Nobu-Bar ausklingen lassen. Ein futuristischer Bau an der Spitze des „Four Seasons“, von dem aus man besonders gut die Skyline von Doha sehen kann.

PS: Carlos und ich kommen heute auf 7 Kugeln Eis

PPS: uns fehlt noch die City-Mug von Doha – hatten den Starbucks um die Ecke und habens nicht gerafft – falls also mal jemand von euch nach Doha kommt – wir würden uns freuen… 😀