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Wenig Blut, viel Psycho

… das ist das Erfolgsrezept der britischen Thriller-Autorin Claire Douglas. Still alive und Missing waren Riesenerfolge. Jetzt ist ihr drittes Buch Vergessen erschienen.

Kirsty und ihre Familie kehren London den Rücken und eröffnen in Wales eine kleine Pension. Dazu bauen sie ein altes Pfarrhaus aus. Ein Traum, der endlich wahr wird. dem Stress in London zu entfliehen und das hat gerade Kirstys Ehemann dringend nötig. Nach einer schweren Depression und einem Selbstmordversuch will er sich hier neue Aufgaben suchen.

Doch es gibt so einige Probleme. Die Kinder fühlen sich in dem großen Haus nicht wohl – es sei gruselig. Naja, es liegt auch gleich neben dem Friedhof. Ein Gast spricht die ganze Zeit von schlechten Energien, und dann taucht auch noch Kirsties Cousine Selena auf, mit der sie seit Jahren zerstritten ist. Doch bevor die beiden ihre Angelegenheiten klären können, wird Selena ermordet.

Fazit

Ein vielschichtiger Psycho-Thriller, der allein aus der Gedankenwelt Kirsties erzählt wird. Und das gefällt mir sehr gut. Wir erleben Kirsty als unsichere Person, die gerne alles unter Kontrolle hat. Die versucht ihren Mann zu unterstützen, eine Pension zu leiten, sich um die Erziehung ihrer Töchter zu kümmern und die versucht, sich langsam ihrer Cousine wieder anzunähern. Die zentrale Frage ist: Wie weit geht man, um einen geliebten Menschen zu schützen? Vergessen liest sich an einem Nachmittag weg und das Ende ist mehr als überraschend.

Claire Douglas: Vergessen, aus dem Englischen von Ivana Marinovic, 464 Seiten, Penguin, 13 Euro, ISBN 978-3-328-10546-6.

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